Varroxal 75 g, 0,71g/g Pulver zum Verdampfen und Träufeln im Bienenstock

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Produktnummer: 265464
Produktinformationen "Varroxal 75 g, 0,71g/g Pulver zum Verdampfen und Träufeln im Bienenstock"

Varroxal 75 g, 0,71g/g Pulver zum Verdampfen und Träufeln im Bienenstock




Gerne gewähren wir Mengenrabatte z. B. für Imkervereine und Großabnehmer , bitte senden Sie uns dazu Ihre Mail oder rufen einfach an.


 



Varroxal ist ein reines Oxalsäure-Dihydrat Pulver zur Behandlung der Varroose in brutfreien Bienenvölkern.
Es wird ohne Zusatz von Hilfsstoffen und Antiklumpmitteln hergestellt, wodurch VARROXAL rückstandslosverdampft.
Varroxal wird in einer praktischen, wiederverschliessbaren Dose von 75 g inkl. Messlöffel geliefert.
Oxalsäure ist in Kristallform hygroskopisch. In den Säurekristallen werden Wassermoleküle aus der Luft eingebunden. Deshalb kann das Oxalsäuredihydrat Pulver im Laufe der Lagerung leicht zusammenbacken. Vor dem Gebrauch können Klumpen mit einem festen Gegenstand (Löffel oder Stockmeisel) leicht zu einem feinen Salz zerdrückt werden.

Anwendung / Dosierung
Verdampfung/Sublimation:
Varroxal soll im brutfreien Bienenvolk, als einmalige Behandlung im Herbst/Winter bei einer Aussentemperatur zwischen 2°C bis maximal 10°C, angewendet werden. Eine zweite Verdampungsbehahandlung im Abstand von 2 Wochen wird nur empfohlen, bei start befallenen Bienenvölkern von über 6%, d.h. mit einem natürlichen Milbenfall von >1 Varroamilbe pro Tag. Oder Völker bei denen, während der ersten Behandlung, noch kleine Flächen verdeckelter Brut vorhanden war. Nicht während der Tracht oder mit eingesetzten Honigwaben anwenden.
Dosierung: 
Für die Behandlung eines Volkes 2 g des Tierarzenimittels in ein geeignetes Gerät zur Verdampfung (z.B Varrox oder Varrox Eddy Verdampfer) geben.

Träufelanwendung:
Im brutfreien Bienenvolk im Sommer nach der Honigernte oder im Herbst/Winter als einmalige Behandlung
bei Aussentemperaturen über -15°C anwenden.
Dosierung:
8 Messlöffel des Tierarzneimittels mit 200 ml lauwarmem Zuckersirup im Verhältnis 1:1 (30°C bis 35°C) in einem nichtmetallischen Behälter mischen, um eine 4 %ige (m/V) Oxalsäure Dihydrat-Lösung (entspricht einer 2,8 %igen
(m/V) Oxalsäurelösung) zur Behandlung von vier Völkern zu erhalten. Den Behälter verschließen und kräftig schütteln, bis sich das Oxalsäure Dihydrat-Pulver vollständig aufgelöst hat. Warten Sie, bis die Lösung klar ist. Die Träufellösung ist nun gebrauchsfertig
und sollte lauwarm angewendet werden. Mit einer Spritze (60 ml) oder ein ähnliches Applikationsgerät mit der für die Behandlung
eines Volkes erforderlichen Menge an gebrauchsfertiger Lösung füllen. Die Dosis pro Wabenseite beträgt 0,25 ml/dm2. Bei zweizargigen Bienenstöcken zuerst die untere Zarge und anschliessend die obere Zarge beträufeln. Der Milbenfall hält 3 Wochen an.

Sprühanwendung:
In Schwärmen, Kunstschwärmen oder künstlich brutfreien Völkern als einmalige Behandlung im Frühjahr/Sommer oder im Herbst/Winter bei Aussentemperaturen über 8 °C anwenden. Eine zweite Sprühbehandlung im Abstand von 2 Wochen wird nur bei stark befallenen Völkern mit einem Restbefall von über 6 % empfohlen.
Dosierung:
6 Messlöffel des Tierarzneimittels mit 200 ml lauwarmem Trinkwasser in einem Handsprühgerät mischen, um eine 3 %ige (m/V) Oxalsäure Dihydrat-Lösung (entspricht einer 2,1 %igen (m/V) Oxalsäurelösung) zur Behandlung von drei Völkern zu
erhalten. Den Handsprüher verschliessen und schütteln. Die Lösung ist nun gebrauchsfertig. 2 – 4 ml der Lösung auf die von
Bienen besetzte Wabenseite sprühen. Die Höchstdosis beträgt 80 ml pro Bienenstock. Schwärme, Kunstschwärme in Trauben
können mit 20 – 25 ml der gebrauchsfertigen Lösung pro kg Bienenmasse besprüht werden.

Varroxal wird in einer wiederverschliessbaren Dose von 75 g inkl. Messlöffel angeboten.

Wartefrist / Absetzfrist
Honig: Null Tage.
Das Tierarzneimittel sollte nicht während der Tracht angewendet werden. Die Behandlung von Wirtschaftsvölkern ohne
aufgesetzte Honigräume durchführen.

Lagerhinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder und in der Originalverpackung aufbewahren. Trocken lagern. Nicht direktem Sonnenlicht aussetzen. Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Empfehlung / Entsorgung
Alle Völker eines Bienenstandes sollten gleichzeitig behandelt werden, um eine Reinvasion zu vermeiden. Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Massnahmen dienen dem Umweltschutz.

Sonstige Hinweise
Der Umgang mit Oxalsäure fordert grosse Vorsicht. In jedem Fall Schutzbrille und Schutzmaske (FFP3), säurefeste Handschuhe und langärmlige Bekleidung tragen.

 

Varroxal 0.71 g/g Pulver für den Bienenstock  

Wirkstoff: 0.71 g Oxalsäure (entspricht 1 g Oxalsäure-Dihydrat)

Weißes kristallines Pulver

Anwendungsgebiete für jede Zieltierart: Behandlung der Varroose (Varroa destructor) bei Honigbienen (Apis mellifera) in brutfreien Völkern

Gegenanzeigen: Keine.

Warnhinweise: Nur in brutfreien Bienenvölkern anwenden, da die Wirksamkeit gegen Varroa destructor in den verdeckelten Brutzellen nicht gegeben ist. Zeiten erhöhter Flugaktivität, in denen nur ein Teil der Bienen auf den Waben zu finden ist, sind für die Behandlung mit Oxalsäure weniger geeignet. Daher sollte insbesondere bei einer Frühjahrs-/Sommerbehandlung darauf geachtet werden, dass die Behandlung zu Tageszeiten durchgeführt wird, zu denen die Bienen nicht fliegen. Auf die Sommerbehandlung von Schwärmen, Kunstschwärmen oder künstlich brutlosen Völkern muss eine Herbst-/Winter- oder Frühjahrsbehandlung gegen Varroa destructor folgen. Trotz ordnungsgemäßer Behandlung kann es vorkommen, dass schwer geschädigte Bienenvölker aufgrund der vorherigen Effekte des Varroa destructor-Befalles nicht überleben. Die Wirksamkeit kann aufgrund der Anwendungsbedingungen (Temperatur, erneuter Befall usw.) von Volk zu Volk verschieden sein. Verwenden Sie das Tierarzneimittel im Rahmen eines integrierten Varroa-Bekämpfungsprogramms mit regelmäßiger Überwachung des Milbenbefalls. Werden die Bienen mehr als einmal pro Generation der Arbeitsbienen behandelt, kann dies zu einer Schädigung der Bienen und einer Verringerung der Volksstärke führen. Schleimhäute haben. Direkten Haut- und Augenkontakt (einschließlich Hand-zu-Auge-Kontakt), orale Aufnahme (einschließlich Hand-zu-Mund-Kontakt) sowie Einatmen vermeiden. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel Schutzkleidung, chemikalienbeständige Handschuhe und Schutzbrille tragen. Bei der Verdampfungs- oder Sprühanwendung eine Schutzmaske des Typen FFP3 und bei der Träufelanwendung mindestens vom Typ FFP2 tragen. Die Zubereitung des Tierarzneimittels soll im Freien oder in gut belüfteten Räumen erfolgen. Beim Verdampfen oder Versprühen der gebrauchsfertigen Lösung mit dem Rücken zum Wind auftragen. Auf umstehende Personen achten. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel nicht essen, trinken oder rauchen. Gebrauchte Beutel oder leere Flaschen sollten sofort ordnungsgemäß entsorgt werden. Benutzte Geräte sollten nach Gebrauch gereinigt und für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Bei Haut- oder Augenkontakt sofort gründlich mit Wasser abspülen und kontaminierte Kleidung oder Kontaktlinsen entfernen. Bei versehentlichem Verschlucken den Mund mit Wasser ausspülen und Wasser oder Milch trinken, aber kein Erbrechen herbeiführen. Bei versehentlichem Einatmen die Person an die frische Luft bringen und in einer Position, die das Atmen erleichtert, ruhigstellen. Bei anhaltender Haut-/Augenreizung oder wenn das Tierarzneimittel eingeatmet oder verschluckt wurde, sofort einen Arzt aufsuchen und dem Arzt die Packungsbeilage oder das Etikett zeigen. Das Tierarzneimittel wirkt korrosiv auf Metallteile. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden anwenden.

Nebenwirkungen: Nach Träufel- oder Sprühbehandlung: Erhöhte Bienensterblichkeit

Während der Behandlung: Unruhe im Bienenvolk 

Im Frühjahr mit der Träufelbehandlung: Schwächung des Bienenvolks

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit.

Wartezeiten: Honig: Null Tage. Das Tierarzneimittel sollte nicht während der Tracht verwendet werden. Die Behandlung von Honig Wirtschaftsvölkern ohne aufgesetzte Honigzargen durchführen. 

Tierarzneimittel, das nicht der Verschreibungspflicht unterliegt.  

Zul.-Nr.: V7013210.00.00

Pharmazeutischer Unternehmer: Andermatt BioVet GmbH, Franz-Ehret-Straße 18; 79541 Lörrach

 

PACKUNGSBEILAGE

VARROXAL
DE 0,71 g/g Bienenstock-Pulver

Packungsbeilage
DE Bezeichnung des Tierarzneimittels
Varroxal 0,71 g/g Bienenstock-Pulver
Zusammensetzung
Jedes Gramm enthält: 0,71 g Oxalsäure

(entspricht 1 g Oxalsäure Dihydrat)

Weißes kristallines Pulver.
Zieltierart(en)
Honigbiene
Anwendungsgebiet(e)
Zur Behandlung der Varroose (Varroa
destructor) bei Honigbienen (Apis
mellifera) in brutfreien Völkern.
Gegenanzeigen
Keine.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Nur in brutfreien Bienenvölkern anwenden,
da die Wirksamkeit gegen Varroa
destructor in den verdeckelten Brutzellen
nicht gegeben ist. Die Behandlung sollten
zu Tageszeiten durchgeführt werden, in
denen die Bienen nicht fliegen.
Auf die Sommerbehandlung von
Schwärmen, Kunstschwärmen oder
künstlich brutfreien Völkern muss eine
Herbst-/Winter- oder Frühjahrsbehandlung
gegen Varroa destructor folgen. Trotz
ordnungsgemäßer Behandlung kann es
vorkommen, dass schwer geschädigte
Bienenvölker aufgrund der vorherigen
Effekte des Varroa destructor Befalls nicht
überleben.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die
sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Werden die Bienen mehr als einmal pro
Generation der Arbeitsbienen behandelt,
kann dies zu einer Schädigung der Bienen
und einer Verringerung der Volksstärke
führen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den
Anwender:
Dieses Tierarzneimittel ist ätzend und kann
reizende und korrosive Wirkungen auf
Haut, Augen und Schleimhäute haben.
Direkten Haut- und Augenkontakt
(einschließlich Hand-zu-Auge-Kontakt)
vermeiden, orale Aufnahme (einschließlich
Hand-zu-Mund-Kontakt) vermeiden sowie
Einatmen vermeiden.
Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel
Schutzkleidung, chemikalienbeständige
Handschuhe und Schutzbrille tragen. Bei
der Verdampfungs- oder Sprühanwendung
eine Schutzmaske vom Typ FFP3 und bei
der Träufelanwendung mindestens vom
Typ FFP2 tragen.
Die Zubereitung des Tierarzneimittels soll
im Freien oder in gut belüfteten Räumen
erfolgen. Beim Verdampfen oder
Versprühen der gebrauchsfertigen Lösung
mit dem Rücken zum Wind auftragen. Auf
umstehende Personen achten.
Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel
nicht essen, trinken oder rauchen. Leere
Flaschen sollten sofort ordnungsgemäß
entsorgt werden. Benutzte Geräte sollten
nach Gebrauch gereinigt und für Kinder
unzugänglich aufbewahrt werden.
Bei Haut- oder Augenkontakt sofort
gründlich mit Wasser abspülen und
kontaminierte Kleidung oder Kontaktlinsen
entfernen. Bei versehentlichem Verschlu-
cken den Mund mit Wasser ausspülen und
Wasser oder Milch trinken, aber kein
Erbrechen herbeiführen.
Bei versehentlichem Einatmen die Person
an die frische Luft bringen und in einer
Position, die das Atmen erleichtert,
ruhigstellen. Bei anhaltender Haut-/
Augenreizung oder wenn das Tierarznei-
mittel eingeatmet oder verschluckt wurde,
sofort einen Arzt aufsuchen und dem Arzt
die Packungsbeilage oder das Etikett
zeigen.
Sonstige Vorsichtsmaßnahmen:
Das Tierarzneimittel wirkt korrosiv auf
Metallteile.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln
und sonstige Wechselwirkungen:
Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden
anwenden.
Überdosierung:
Eine höhere als die empfohlene Dosis kann
zu einer erhöhten Bienensterblichkeit und
einer schlechten Auswinterung des
Bienenvolkes führen.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden
gegen Varroose anwenden. Der Kontakt mit
kalziumhaltigen Lösungen kann zu Aus-
fällungen führen.
Nebenwirkungen
Honigbiene:
Sehr Häufig (>1 Volk/10 behandelte Völker):
Erhöhte Bienensterblichkeit1
Häufig (1 bis 10 Völker/100 behandelte Völker):
Unruhe im Bienenvolk2
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der
verfügbaren Daten nicht geschätzt werden)
Schwächung des Bienenvolks3
1 Nach Träufel- oder Sprühbehandlung.
2 Während der Behandlung.
3 Im Frühjahr nach Träufelbehandlung.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist
wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche
Überwachung der Verträglichkeit eines
Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkun-
gen, insbesondere solche, die nicht in der
Packungsbeilage aufgeführt sind, bei
Ihrem Tier feststellen oder falls Sie
vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht
gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst
Ihrem Tierarzt mit.
Sie können Nebenwirkungen auch an den
Zulassungsinhaber unter Verwendung der
Kontaktdaten am Ende dieser Packungs-
beilage oder über Ihr nationales
Meldesystem melden. Die Meldungen sind
vorzugsweise durch einen Tierarzt an das
Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden.
Meldebögen und Kontaktdaten des BVL
sind auf der Internetseite https://www.
vet-uaw.de/ zu finden oder können per
E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert
werden. Für Tierärzte besteht die
Möglichkeit der elektronischen Meldung
auf der oben genannten Internetseite.
Dosierung für jede Tierart, Art und
Dauer der Anwendung
Zur Anwendung im Bienenstock.
Anwendungs-
methode
Anzahl der
Bienenvölker
Menge des
Tierarznei-
mittels
Benötigte
Materialien
Ver-
dampfung
1 2
Mess-
löffel **
Verdamp-
fungsgerät
Träufeln
(Winter
Nord- und
Mittel-
europa)
4 8
Mess-
löffel
200 ml
Zuckersirup
1:1
Nicht-
metallischer
Behälter
Spritze
Träufeln
(Winter
Südeuropa
/ Sommer)
4 12
Mess-
löffel
Sprühen 3 6
Mess-
löffel
200 ml
Trinkwasser
Handsprüh-
gerät
** Ein Messlöffel, flach und gleichmäßig gefüllt, ent-
hält 1 g Oxalsäure Dihydrat.
Das Tierarzneimittel ist wie folgt zu
verwenden:
Verdampfung/Sublimation Anwendung: Im
brutfreien Bienenvolk als einmalige Be-
handlung im Herbst/Winter zu verwenden
bei Außentemperaturen zwischen 2°C und
10°C anwenden.
Eine zweite Verdampfungsbehandlung im
Abstand von 2 Wochen wird nur empfohlen
bei:
– Stark befallenen Bienenvölkern mit
einem Restbefall von über 6 %, d.h. mit
einem natürlichen Milbenfall von >1
Varroamilbe pro Tag
– Völkern mit kleinen Flächen
verdeckelter Brut im Winter.
Für die Behandlung eines Volkes 2 Mess-
löffel des Tierarzneimittels in ein geeig-
netes Gerät zur Verdampfung (z.B. Varrox
oder Varrox Eddy Verdampfer) geben. Die
Gebrauchsanweisungen des Geräteher-
stellers befolgen. Das Flugloch nach der
Behandlung für einige Zeit geschlossen
halten, um Bienen am Verlassen des
Bienenstockes zu hindern.
Träufelanwendung: Im brutfreien Bienen-
volk im Sommer nach der Honigernte oder
im Herbst/Winter als einmalige Behand-
lung bei Außentemperaturen über -15°C
anwenden.
– Für die Winterbehandlung in Nord- und
Mitteleuropa:
8 Messlöffel des Tierarzneimittels mit
200 ml lauwarmem Zuckersirup im
Verhältnis 1:1 (30°C bis 35°C) in einem
nichtmetallischen Behälter mischen,
um eine 4 %ige (m/V) Oxalsäure Dihy-
drat-Lösung (entspricht einer 2,8 %igen
(m/V) Oxalsäurelösung) zur Behandlung
von vier Völkern zu erhalten.
– Für die Winterbehandlung in
Südeuropa oder die Sommerbehand-
lung in ganz Europa:
12 Messlöffel des Tierarzneimittels
mit 200 ml lauwarmem Zuckersirup
im Verhältnis 1:1 in einem nichtmetal-
lischen Behälter mischen, um eine
6 %ige (m/V) Oxalsäure Dihydrat-Lö-
sung (entspricht einer 4,2 %igen (m/V)
Oxalsäurelösung) zur Behandlung von
vier Völkern zu erhalten.
Den Behälter verschließen und kräftig
schütteln, bis sich das Oxalsäure
Dihydrat-Pulver vollständig aufgelöst hat.
Warten Sie, bis die Lösung klar ist.
Die Träufellösung ist nun gebrauchsfertig
und sollte lauwarm angewendet werden.
Eine Spritze (60 ml) oder ein ähnliches
Applikationsgerät mit der für die Behandlung
eines Volkes erforderlichen Menge an
gebrauchsfertiger Lösung füllen. Die Dosis
pro Wabenseite beträgt 0,25 ml/dm2
.
Volumen der gebrauchs-
fertigen Träufellösung
pro besetzte Waben-
gasse
Kleine Rahmen
(DNM, National,
Simplex, WBC,
Zander)
3 – 4 ml
Große Rahmen
(Dadant,
Schweizerkasten)
5 – 6 ml
Bei zweizargigen Bienenstöcken zuerst die
untere Zarge und anschließend die obere
Zarge beträufeln. Der Milbenfall hält 3
Wochen an.
Sprühanwendung: In Schwärmen, Kunst-
schwärmen oder künstlich brutfreien Völkern
als einmalige Behandlung im Frühjahr/
Sommer oder im Herbst/Winter bei Außen-
temperaturen über 8 °C anwenden. Eine
zweite Sprühbehandlung im Abstand von
2 Wochen wird nur bei stark befallenen
Völkern mit einem Restbefall von über 6 %
empfohlen.
6 Messlöffel des Tierarzneimittels mit
200 ml lauwarmem Trinkwasser in
einem Handsprühgerät mischen, um eine
3 %ige (m/V) Oxalsäure Dihydrat-Lösung
(entspricht einer 2,1 %igen (m/V) Oxalsäure-
lösung) zur Behandlung von drei Völkern zu
erhalten.
Den Handsprüher verschließen und
schütteln. Die Lösung ist nun gebrauchs-
fertig. 2 – 4 ml der Lösung auf die von
Bienen besetzte Wabenseite sprühen.
Wenn nur die Hälfte der Wabe mit Bienen
bedeckt ist, die Dosis um 50 % reduzieren.
Die Höchstdosis beträgt 80 ml pro
Bienenstock. Die benötigte Gesamtmenge
ist abhängig vom Beutetyp:
– Brutfreie Völker, künstlich brutfreie
Völker oder im Bienenstock neu
eingebrachte Schwärme, sollten mit
einer Dosis von 0,3 ml/dm2 vollständig
mit Bienen besetzter Wabenfläche in
den üblichsten Beutetypen wie folgt
behandelt werden:
Beutetyp Menge der gebrauchs-
fertigen Sprühlösung
pro vollständig
besetzte Wabenseite
DNM, National,
Simplex, WBC,
Zander
2 – 3 ml
Handelsübliche
Beute, Langstroth,
Schweizerkasten
2,5 – 3,5 ml
AZ-Beute (SI),
Dadant
3 – 4 ml
– Schwärme, Kunstschwärme in Trauben
werden mit 20 – 25 ml der gebrauchs-
fertigen Lösung pro kg Bienenmasse
besprüht.
Für eine genaue Dosierung mit dem
Handsprüher 10 Mal in einen Messbecher
sprühen und das Volumen für einen
Pumpvorgang berechnen. Anzahl der
erforderlichen Pumpvorgänge für die
Behandlung einer Wabenseite berechnen.
Die Waben sollten in einem Winkel von 45°
besprüht werden, um den direkten Eintrag
in die Zellen zu minimieren. Der Milbenfall
hält 2 Wochen an.
Hinweise für die richtige Anwendung
Wartezeiten
Honig: Null Tage.
Das Tierarzneimittel sollte nicht während
der Tracht angewendet werden. Die
Behandlung von Wirtschaftsvölkern ohne
aufgesetzte Honigräume durchführen.
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder
aufbewahren.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Trocken lagern. Nicht direktem Sonnenlicht
aussetzen.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach
dem auf dem Etikett angegebenen
Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das
Verfalldatum bezieht sich auf den letzten
Tag des Monats.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/
Anbruch der Primärverpackung (Flasche):
innerhalb des Verfalldatums verwenden.
Haltbarkeit nach Auflösen gemäß den
Anweisungen: sofort verbrauchen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die
Entsorgung
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind
vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen
abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung
mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass
kein missbräuchlicher Zugriff auf diese
Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel
dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über
die Kanalisation entsorgt werden. Diese
Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker,
wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu
entsorgen sind.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das nicht der Verschrei-
bungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungs-
größen
V7013210.00.00
Packungsgrößen:
PET/ALU/PE-Beutel mit 10 x 2 g oder 50 x
2 g Beutel
Karton mit einer 75-g- oder 200-g-Flasche
und einem 1-g-Messlöffel.
Es werden möglicherweise nicht alle
Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der
Packungsbeilage
09/09/2023
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarznei-
mittel sind in der Produktdatenbank der
Europäischen Union verfügbar (https://
medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktangaben
Zulassungsinhaber und für die Chargen-
freigabe verantwortlicher Hersteller und
Kontaktangaben zur Meldung vermuteter
Nebenwirkungen:
Andermatt BioVet GmbH, Franz-Ehret-Str.
18, 79541 Lörrach, Deutschland
DE: Frei verkäuflich
V 1.0

 

 

 

 

Versandinformationen: Standard

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